Glossar

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H
 
Hatchen ZurückAnfangEnde
Dateien zusammen mit einer standardisierten Beschreibung (TIC-File) in eine Filebase schicken.

Will man als Point eine Datei mehreren anderen Leuten per Request zur Verfügung stellen, so schickt man sie in gepackter Form, am besten mittels eines der unzähligen dafür geeigneten Packer, an seinen Boss. Dort wird die Datei meist automatisch einsortiert und kann kurz darauf von Anrufern per File-Request abgeholt werden.

Soll nur eine bestimmte einzelne Person die Datei erhalten, etwa, weil der Inhalt für andere nicht interessant ist, wählt man statt des Hatchens besser den Weg einer Crashmail.

Siehe auch unter Routing , Announce, File-Echo, Request, Hold und Netiquette.


 
Header ZurückAnfangEnde
Wörtlich: "Kopf"

1. Die ersten Zeilen einer Mail, die oft eine Anrede, Informationen über den Bezug der Mail und/oder einen dummen Spruch beinhalten. Mit übertrieben langen Headern kann man sich durchaus unbeliebt machen (XAB). Siehe auch Netiquette, Body sowie Footer

2. Der Teil einer Mail, in dem die für das Routing wichtige Informationen stehen, außerdem Absender- und Empfängernamen und -adressen. Normalerweise ist weiteres Wissen über den Header für den Mail-Alltag nicht von Belang.

Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass jede Mail schon für den Header mehr oder weniger viel Platz benötigt, so dass eine Mail mit nur einer Zeile Textinhalt trotzdem Platz beim Transport und bei der Speicherung einnimmt.


 
Hold ZurückAnfangEnde
"auf Hold liegen"
Wörtlich: "Halten"
Sprachbeispiel: "Bei Burkhard liegen die Bilder für dich auf Hold."

Eine Methode, anderen Systemen Dateien zukommen zu lassen, die nur für Nodes offen steht. Als Sysop kann man bei seiner Mailbox eine fertig verpackte und adressierte Datei in das Ausgangsverzeichnis legen. Ruft nun der Empfaenger an und gibt sich über seinen Namen und die Adresse (und eventuell ein Passwort oder die Caller-ID) zu erkennen, so bekommt er die Datei sofort zugeschickt, als hätte er sie requestet.  Die Kommunikation Point <-> Node funktioniert nach diesem Prinzip. (Das Node-System legt dem Point dessen Mailpakete auf Hold).


 
Host ZurückAnfangEnde
Wörtlich: "Gastgeber"
Sprachbeispiel: "Der Host war gestern beim Netztreffen wieder völlig knülle und musste hinterher nach Hause gebracht werden."

In der Netzhierarchie der oberste Verteiler eines Netzes. Alle Hosts in Deutschland tauschen über die I/O-Gates regelmäßig miteinander die angesammelten NetMails aus. (das sog. Host-Routing.)

Der Host holt üblicherweise die NetMail für alle Nodes des Netzes und verteilt sie an die Hubs weiter. Anders herum landet jede in dem Netz erstellte NetMail, die in ein anderes Netz gehen soll, über die Nodes und Hubs beim Host und gehen erst dann in andere Gegenden des Landes.

Das System des Hosts muss also ausreichend groß und ausfallsicher sein, ausserdem muss er das Vertrauen der Leute in seinem Netz haben.

Ursprünglich lief auch die Echomail über den Host zu den Hubs, aber spätestens seit dem Backbone und Call by Call ist das eher die Ausnahme.


 
Hub ZurückAnfangEnde
Wörtlich: "Knotenpunkt"
Aussprache: "Habb" oder auch "Hubb"
Sprachbeispiel: "Will jemand den Hub für die Region Münster übernehmen?"

Der Hub stellt den Übergeordneten Bezugspunkt für die meisten Nodes dar. Obwohl Nodes oft selber noch Verbindungen (Links) zu anderen Nodes unterhalten, dürfte der große Teil des Mailverkehrs über den jeweiligen Hub verlaufen. Dieser bedient mehrere Nodes in einer Gegend (oder einem Stadtteil), sammelt ihre Mails und sorgt dafür, dass sie in beide Richtungen auf den richtigen Weg zum Empfänger kommen.(Routing)

Im Alltag ist der Hub für den Node, was der Node für den Point ist: Der Typ, der einen im Zweifelsfall mitten in der Nacht anruft und aus dem tiefsten Beischlaf holt, wenn etwas nicht funktioniert oder man Mist gebaut hat.

Siehe auch Netzhierarchie.


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