Glossar

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P
 
Packer ZurückAnfangEnde
Der Packer verpackt die zu versendenen Mails - oder allgemein Daten - in ein Paket, das dann versand werden kann. Da die Groesse des Pakets auch verantwortlich fuer dir Dauer der kostbaren Onlinezeit ist, werden die Daten mit einem einheitlichen Key (Schluessel) verschluesselt und dadurch verkleinert. Das heisst, die Daten benoetigen weniger Speicherplatz und man spart somit Zeit beim Hoch- und Runterladen. Allerdings sind die Daten fuer den Benutzer solange unbrauchbar bis er sie mit Hilfe des gleichen Packers entpacken laesst. Gaengige Packer sind Zip, Rar, ARJ etc.

siehe auch Komprimieren und Dekomprimieren


 
Passwort ZurückAnfangEnde
Eine Zeichenkette (am besten Alphanumerisch, sprich mit Buchstaben und Zahlen), die dir z.B Zugang zu einer Mailbox gewährt. Ein spezieller Vertreter ist das Session-Passwort, das dir erlaubt, deine Mails zu erhalten.

 
Path ZurückAnfangEnde
Jede Mail im FidoNet besteht nicht nur aus dem normalen Text, sondern sie enthält noch zusätzliche, technische Angaben, die beim normalen Lesen nicht angezeigt werden, die Kludges. Eine dieser Angaben ist der "Path" (engl. Pfad) einer Mail, der angibt, welche Mailboxen eine Mail passieren musste, um von ihrem Ersteller bis zu dir, dem Leser, zu gelangen. Dieser Pfad hilft vor allem bei der Lösung technischer Problem, kann aber auch einen Mod dabei unterstützen, sein Amt zu erfüllen.

 
Peter Mandrella ZurückAnfangEnde
Programmierer des Point-Programms CrossPoint.

 
PGP ZurückAnfangEnde
"Pretty Good Privacy" PGP ist ein in Amerika entwickeltes Offline-Verschluesselungsprogramm, welches in Version 5.5.3 Schluessellaengen von 512 bis 4096 Bit erlaubt. Als Algortihmen stehen CAST, Tripel-DES, IDEA und RSA zur Wahl. Neben dem Verschluesseln von eMails und Texten kann PGP auch digitale Signaturen erzeugen, mit denen man die Autentizitaet von nicht verschluesselten Nachrichten nachweisen kann. PGP fiel frueher aufgrund seines hohen Sicherheitslevels unter das amerikanische Waffengesetz, welches PGP als Waffe einstufte und damit einen Export verbot.

 
Point ZurückAnfangEnde
Points sind die "kleinste" Einheit des FidoNets, es sind sozusagen die Endverbraucher, die ihre Fido-Post bei einer Mailbox abholen und selbst geschriebene Mails dort abliefern. Im Gegensatz dazu stehen Nodes, also Leute, die eine eigene Mailbox betreiben. Wenn man neu ist im Fido, fängt man normalerweise erst einmal als Point an. Jeder Point ist durch seine Pointnummer identifizierbar.

 
Pointdiff ZurückAnfangEnde
Die Pointdiff ist die Datei, welche genau die Differenz zwischen zwei Pointlisten enthält, so dass man sich nicht jede Woche die komplette Pointliste besorgen muss, sondern die vorhandene Pointliste mittels der Pointdiffs auf den neuesten Stand bringen kann.

 
Pointgebuehren ZurückAnfangEnde
Manche Nodes wollen von ihren Points Geld haben, um den Betrieb der Mailbox zu finanzieren, das sind dann Pointgebühren. Sie sind in der Regel nicht sehr hoch, jedoch kann es natürlich sein, dass man diese Pointgebühren nicht bezahlen will. Kein Problem: dann sucht man sich einfach einen Node, der keine Gebühren möchte, davon gibt's genug.

 
Pointliste ZurückAnfangEnde
Ähnlich der wichtigen Nodeliste enthält die Pointliste eine Auflistung aller Points, die Mitglied im FidoNet sind.

 
Pointnummer ZurückAnfangEnde
Dies ist die eindeutige Nummer, unter der ein Point bei seinem Node geführt wird. Diese Nummer wird an die Adresse des Nodes angehängt und bildet dann insgesamt die Adresse des Points.

 
Pointpaket, Pointsoftware ZurückAnfangEnde
Programme, die die Nutzung des FidoNet ermoeglichen. Es gibt, besonders für DOS und Windows 95, 98 und NT, einige Programme, die all das erledigen können, was ein Point in seinem Leben mit dem FidoNet benötigen könnte. Sie stellen also eine Komplettlösung für Points da. Im Gegensatz dazu steht die Lösung, bei der etwa das Programm zum Lesen der Mails (Reader) getrennt ist vom Programm, mit dem man seine Mails bei seinem Node abholt (Mailer).

Ein Pointpaket sollte sowohl Mailer und Tosser, als auch einen Editor und einen Reader beinhalten. Im Idealfall sind alle Komponenten eines Pointpaketes aufeinander abgestimmt und ermoeglichen so einen leichten Einstig ins FidoNet.


 
Policies ZurückAnfangEnde
Das sind die Regeln, aus denen die organisatorischen Strukturen des FidoNets abgeleitet sind. Vergleichbar vielleicht mit der Satzung eines Vereins. Policies geben oft bei den "Vereinsmeiern" anlass zur Diskussion, ob man denn nun diesen oder jenen Paragraphen so oder doch ganz anders interpretieren muss oder ob er vielleicht auch gar nicht gilt. Diese durchaus witzigen Diskussionen finden allerdings in eigenen Echos statt, so dass man als "normaler" Benutzer davon nicht gestört wird.

 
Poll ZurückAnfangEnde
Unter Poll versteht man den Vorgang, bei dem das eigene Modem bei der Mailbox des Nodes anruft, um dort die bereitliegende Post abzuholen und eigene zu versenden, anschliessend wird automatisch wieder aufgelegt.

 
pollen ZurückAnfangEnde
Einen Poll durchführen.

 
Protokolle ZurückAnfangEnde
Wo viele verschiedene Programme miteinander auskommen müssen, braucht es natürlich Regeln, an die sich gehalten werden muss, damit diese Programme auch miteinander klarkommen. Diese technischen Vorschriften heissen, wie fast überall im Bereich der EDV, Protokolle.

 
Pseudo ZurückAnfangEnde
Ein "Spitzname", unter dem jemand seine Mails verfasst und somit seine wahre Identität verbirgt. Im Fido ist dieses äusserst ungern gesehen und daher auch in den Rules der meisten Echos verboten. Es gibt allerdings fast überall lokale Echos, also Echos, die nicht in ganz Deutschland oder sogar im ganzen FidoNet erhältlich sind, in denen dann das Schreiben unter einem Pseudo erlaubt ist - weil eh jeder weiss, wer man ist.


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