Die folgenden Zahlen basieren auf der Nodeliste von September 2003.
| Zone 1 (Nordamerika) | 958 |
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| Zone 2 (Europa) | 9168 | ||
| Zone 3 (Australien) | 99 | ||
| Zone 4 (Lateinamerika) | 39 | ||
| Zone 5 (Afrika) | 78 | ||
| Zone 6 (Asien) | 87 |
Es ist nicht schwer zu sehen, daß Zone 2 im Fido am stärksten vertreten ist. Woran das liegen könnte, wo doch FidoNet in Zone 1 entstanden ist und dort nun nur noch einen relativ kleinen Teil ausmacht? Vielleicht liegt es an der dort sehr starken und günstigen Verbreitung des Internet, vielleicht auch nicht.

In den letzten Jahren hat der Osten im Fidonet mächtig zugelegt. Aus einigen wenigen Nodes wurden über 6000! Fidonet scheint in Russland als kostengünstige Alternative zum Internet zu gelten bzw. hat sich das Internet dort noch nicht so durchgesetzt wie in den westlichen Ländern. Es wurde sogar schon überlegt, eine extra Zone für die Ostländer einzuführen, was kein Wunder ist bei diesen Zahlen. Allerdings hat sich der Trend mittlerweile leider auch umgekehrt. Siehe unten.

Groß kommentieren muß man diese Entwicklung wahrscheinlich nicht. Es geht stetig nach unten, das ist eine traurige Tatsache.
Der Höhepunkt war in den Jahren 1994 und 1995. Zuerst stürzte Zone 1 ab, Zone 2 folgte etwa zwei Jahre später, jedoch nicht so steil/schnell wie Z1. Das liegt vor allem an den östlichen Ländern, die Zone 2 quasi "künstlich" am Leben halten. Wie weiter unten deutlich wird, verzeichnen die westlichen Länder einen ständigen Kurs nach unten.
Hier noch ein paar Anmerkungen zu den einzelnen Fido-Jahren:
1983: Die Nodeliste wurde noch auf Papier geführt.
Interessant ist, daß sich die Linie von Zone 2 immer weiter der Gesamtlinie annähert. Das bedeutet wohl, daß Fidonet in absehbarer Zeit fast nur noch aus Zone 2 bestehen wird. Und innerhalb Zone 2 nur noch aus den östlichen Ländern (Ukraine, Russland) und Deutschland.
Man könnte davon ausgehen, daß der starke Rückgang in Zone 1 auf die zunehmende "Verinternitisierung" zurückzuführen ist. Viele amerikanische Haushalte hängen mittlerweile wahrscheinlich an einer Standleitung, die ständigen Zugriff aufs Netz der Netze gewährt. Da bleibt für Fido wohl nichts mehr übrig.
In Anbetracht der Tatsache, daß diese "Verinternetisierung" auch bei uns nun verstärkt auftritt, ist es gut, daß schon Techniken existieren, um den Mailaustausch im FidoNet auch über eine Internet-Verbindung durchzuführen.
Ganz deutlich wird in diesen Diagrammen sichtbar, wie sehr sich das Internet in den einzelnen Ländern verbreitete, und vor allem, ab wann dieser "Boom" auftrat:
Zone 1, USA: Mitte 1994.Der Fidonet-Boom in den östlichen Staaten erreichte 2001 seinen Höhepunkt. Seither ist auch dort ein stetiger Abfall zu verzeichnen.

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